Anfang des Jahres 2025 meldete sich das
Employer-Value-Proposition-Team bei uns im CCYP. In unseren
Daily-Meetings besprechen wir jeweils neue Aufträge und legen fest,
wer die Verantwortung übernimmt. Die Projektverantwortung für dieses
Vorhaben wurde mir übertragen. Mit der Unterstützung von Tanja Burgin
als Coach habe ich das Projekt gemeinsam mit ihr geplant, organisiert
und umgesetzt. Zu Beginn war für die Konzepterarbeitung eine externe
Agentur, Sir Mary, involviert. Diese lieferte uns das Grundkonzept.
Darauf aufbauend erstellten Tanja und ich innerhalb von zwei Tagen das
Location-Scouting sowie das Storyboard. Ziel des Projekts war es,
Videos zu produzieren, die sich an Jobsuchende richten, welche sich
potenziell bei PostFinance bewerben möchten. Die Benefits von
PostFinance sollten dabei klar vermittelt werden – jedoch nicht in
klassischer, erklärender Form, sondern auf eine kreative Art und
weise. Der auftraggebenden Person war es wichtig, verschiedene Orte zu
zeigen, an denen Mitarbeitende von PostFinance arbeiten können. Dieser
Wunsch wurde im Konzept berücksichtigt. Bereits in derselben Woche
wurde das Storyboard von der Auftraggeberin freigegeben, woraufhin
Tanja und ich mit der detaillierten Projektplanung starteten. Dazu
gehörten die Organisation der Statist:innen bzw. Protagonist:innen,
die Reservation des benötigten Materials sowie die Buchung der
Drehorte. Das Projekt musste in kurzer Zeit realisiert werden, da der
Produktionsstart Anfang Mai lag und die Deadline in der zweiten
Juniwoche war. Während der Dreharbeiten übernahm ich hauptsächlich die
redaktionelle Verantwortung, da ich den Ablauf sowie die einzelnen
Szenen gut kannte. Zusätzlich unterstützte ich bei jedem Shooting beim
Auf- und Abbau und übernahm neben der Redaktion weitere Aufgaben. Je
nach Bedarf filmte ich, war für das Licht zuständig oder half in
anderen Bereichen der Produktion mit. Die Postproduktion führte ich
selbst durch. Diese musste ebenfalls zügig erfolgen, da die Termine
mit dem Studio und den Voice-over-Sprecher:innen bereits feststanden.
In diesem Projekt konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln – von der
Planung und Organisation eines grösseren Projekts über die Produktion
bis hin zur Kommunikation mit der auftraggebenden Person sowie der
internen Abstimmung im Team. Zudem konnte ich mich intensiv mit
Sounddesign beschäftigen und durfte zum ersten Mal bei einer
Sprachaufnahme dabei sein. Dabei hatte ich die Möglichkeit, den
Sprecher:innen direktes Live-Feedback zum Voice-over zu geben.
Schliesslich entstand ein Employer-Branding-Video, das auf der
Homepage von PostFinance veröffentlicht wurde und potenziellen
Bewerber:innen auf die Benefits des Unternehmens aufmerksam macht.
Für die gesamte Produktion wurde hauptsächlich mit der Sony FX3,
ergänzende Nahaufnahmen entstanden mit der Sony a7S III gefilmt. Die
gesamte Postproduktion erfolgten in DaVinci Resolve.
Preproduktion: Naëmi Brügger und Tanja Burgin
Produktion: Naëmi Brügger, Joshua Schenk, Zoe Slongo und Silas Jaggi
Postproduktion: Naëmi Brügger
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Im Mai begann ich mit der Produktion eines Kurzfilms für das CCYP
Filmfestival. Ziel des Projekts war es, einen dokumentarischen
Portraitfilm über eine einzelne Person zu realisieren. Der Film wurde
im Rahmen des CCYP Filmfestivals im Kino gezeigt. Für dieses Projekt
lernte ich meine Protagonistin Patricia Islas kennen und begleitete
ihre Geschichte filmisch. Der Kurzfilm erzählt von ihrem Weg von
Mexiko in die Schweiz und erzählte von persönliche Erfahrungen und
Hürden die sie hatte. Meine grösste Herausforderung bestand darin,
rund drei Stunden Interview-Rohmaterial auf eine Filmlänge von zehn
Minuten zu verdichten. Dabei vertiefte ich mein Verständnis für
Storytelling, Dramaturgie und unterschiedliche narrative Methoden.
Gefilmt wurde mit der Sony FX3 als A-Kamera, der Sony a7 IV als
B-Kamera sowie ergänzend mit der Sony a7S III als C-Kamera. Die
gesamte Postproduktion erfolgte in DaVinci Resolve.
Preproduktion: Naëmi Brügger
Produktion: Naëmi Brügger
Postproduktion: Naëmi Brügger
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Das CX-Kickstart Event war ein grösseres internes Event. Ziel des
Auftrags war die Produktion eines rückblickenden Eventvideos ohne
Aussagen oder Interviews. Der Fokus lag auf atmosphärischen Bildern,
welche die Stimmung, Dynamik und die verschiedenen Räumlichkeiten des
Events transportieren.
Im Vorfeld mussten organisatorische Punkte geklärt werden, unter
anderem die Parkplatzsituation, das Materialdepot sowie logistische
Abläufe vor Ort. Während der Produktion achtete ich besonders darauf,
die unterschiedlichen Räume und Programmpunkte abwechslungsreich
darzustellen, ohne dass das Video an Spannung verliert.
Gedreht wurde mit der Sony FX3 sowie der Sony a7S III. Die komplette
Postproduktion erfolgte in DaVinci Resolve.
Preproduktion: Naëmi Brügger
Produktion: Naëmi Brügger, Silas Jaggi
Postproduktion: Naëmi Brügger
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Dieses Video entstand im Rahmen meiner Probe-Abschlussarbeit. Aufgrund
der zeitlichen Vorgaben durfte für dieses Projekt nur ein begrenzter
Aufwand betrieben werden, weshalb die gesamte Umsetzung – von der
Planung zur Produktion bis zur Postproduktion – innerhalb von drei
Tagen erfolgte.
Da das Projekt sehr zeitintensiv war, konnte es nur eingeschränkt
geplant und organisiert werden, was sich stellenweise auf die Qualität
auswirkte. Gerade daraus ergab sich jedoch ein wichtiger Lerneffekt:
Ich habe erkannt, wie entscheidend es ist, den Aufwand realistisch
einzuschätzen, Prioritäten zu setzen und den Fokus auf die
wesentlichen Inhalte zu legen, anstatt zu viele Details auszuarbeiten.
Ziel des Videos war es, den Arbeitsprozess der Mediamatiker:innen im
CCYP darzustellen – den sogenannten „Way of Work (WoW)“. Der Fokus lag
auf authentischen Einblicken in den Arbeitsalltag und die Abläufe.
Gefilmt wurde hauptsächlich mit der Sony FX3, ergänzende Nahaufnahmen
entstanden mit der Sony a7S III. Die gesamte Postproduktion erfolgten
in DaVinci Resolve.
Preproduktion: Naëmi Brügger
Produktion: Naëmi Brügger
Postproduktion: Naëmi Brügger
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Ziel dieses Videos war es, die Aussagen der beiden Protagonist:innen
filmisch darzustellen. Der Auftraggeber wollte ausdrücklich keine
B-Roll-Aufnahmen, sondern den Fokus auf die gesprochenen Inhalte
legen.
Ich entschied mich bewusst dafür, zwei Versionen des Videos zu
produzieren: eine längere Fassung mit einer Laufzeit von rund sieben
Minuten sowie eine kürzere Version, die die wichtigsten Aussagen
kompakt zusammenfasst. Da die längere Version inhaltlich nicht gekürzt
werden sollte, entstand die Kurzversion als Alternative für eine
höhere Aufmerksamkeitsspanne und eine vielseitigere Einsetzbarkeit.
Eine besondere Herausforderung in diesem Projekt war die sehr
begrenzte zeitliche Verfügbarkeit der auftraggebenden Person – sowohl
für die Besprechung des Auftrags als auch für den Dreh selbst. Dies
erforderte eine flexible Planung sowie spontane organisatorische
Anpassungen während der Produktion.
Gedreht wurde mit der Sony A7 IV. Die komplette Postproduktion
erfolgte in DaVinci Resolve.
Preproduktion: Naëmi Brügger
Produktion: Naëmi Brügger
Postproduktion: Naëmi Brügger
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